
Einsamkeit hat viele Gesichter. An den Feiertagen wird dies besonders deutlich. Viele Menschen bleiben an den Feiertagen alleine oder fühlen sich trotz der sozialen Begegnungen an den Feiertagen einsam. Um dieses Problem zu adressieren fand heute der „Fachtag Einsamkeitsgipfel" statt.
Nach einer Begrüßung von Emine Demirbüken-Wegner, stellvertretende Bürgermeisterin von Berlin-Reinickendorf und Stadträtin für Soziales und Bürgerdienste, wurden verschiedene Vorträge zum Thema gehalten. Unter anderem von Prof. Dr. Mariam Hartinger, die einige Impressionen für sich mitnehmen konnte. Darunter die Informationen, dass Einsamkeit Unterform von Stress ist und Einsamkeit die Sorge vor sozialer Entwertung bedeutet. Besonders einprägsam beschreibt sie die Tatsache, dass sogar eine Einsamkeitssterblichkeit vorhanden ist.
Als notwendig betrachtet sie unter anderem die Psychologie und Gesundheitspädagogik zur Aufklärung der Bevölkerung über das Gesundheitsrisiko bei Einsamkeit. Genau dort sieht sie die Möglichkeit der Hochschule weiter wertvolle Arbeit zu leisten.
Sie bedankt sich außerdem für die wertvolle Möglichkeit des Austausches mit allen Beteiligten und den wichtigen Beiträgen von:
Prof. Dr. med. Mazda Adli, Chefarzt der Fliedner Klinik Berlin und Leiter des Forschungsbereichs Affektive Störung, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, CCM, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Dr. med. M.A. Adak Pirmorady, Ambulanzleitung CBF, Psychoanalytikerin, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Vorstandsvorsitzende der europäischen Künstlergilde
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Elke Schilling, Gründerin und 1. Vorsitzende Silbernetz e.V.