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21.04.2025

„Der Freitag ist kurz und doch irgendwie lang" – Einblicke von Christina Pavin in ihr Hochschulwochenende an der IB Hochschule

Christina Pavin Studentin der IB Hochschule beim Hochschulwochende

„Der Freitag ist der kürzeste Vorlesungstag – und doch ist er irgendwie lang", erzählt Christina Pavin, Studentin im Studiengang Gesundheitspädagogik (B.A.) lachend. Für sie startet das Hochschulwochenende im Onlineformat – und obwohl das praktisch ist, wünscht sie sich manchmal mehr Abwechslung. Aber sobald es in die Präsenzphase geht, beginnt der eigentliche Zauber des Hochschulwochenendes.

Die Lehre in den berufsbegleitenden Studiengängen der Gesundheitspädagogik oder im ausbildungsbegleitenden Studiengang der Angewandten Therapiewissenschaft findet an den Hochschulwochenenden statt. Anders als in den Vollzeitstudiengängen der Psychologie oder dem Studiengang Digital Health verbringen die Studierenden von Freitag bis Sonntag viel Zeit miteinander.

Die Präsenzlehre am Wochenende bringt viele Vorteile mit sich, wie dem persönlichen Kontakt und Austausch und immer viel Spaß zusätzlich zum intensiven Studium. Gruppenarbeiten sind auf einem ganz anderen Level möglich.

Wie läuft so ein Hochschulwochenende eigentlich ab? – In der Regel startet ein Hochschulwochenende für mich mit dem Freitagnachmittag als Onlineformat. Obwohl der Freitag der kürzeste Vorlesungstag ist, ist er doch manchmal irgendwie lang. Onlinelehre und Onlinelernen ist für alle herausfordernd und in der Methodik gar nicht so einfach abwechslungsreich umzusetzen. Aber was ich auch sagen will, dass ich diese Freitage für mein Berufs- und Familienleben online unheimlich wertschätze.

Was ist für Sie das Besondere an so einem Hochschulwochenende? – Ich studiere Gesundheitspädagogik und bin unheimlich froh, nicht nur theoretische Inhalte zum Thema Pädagogik vermittelt zu bekommen, sondern auch Pädagogik von den unterschiedlichen Dozierenden zu erleben und in den verschiedenen Phasen der Vorlesung auch schon selbst ausprobieren zu dürfen. Didaktik lässt sich theoretisch aneignen, aber Lehrerfahrungen müssen gesammelt werden. Meine Kohorte stellt dafür für mich ein Raum dar, wo ich mich traue bei Referaten Methoden auszuprobieren.

Ein wichtiger Bestandteil meiner Hochschulwochenenden ist der gemeinsame große Spaziergang im Wuhletal mit einer Kommilitonin. Hier kann ich meinen Kopf frei machen und wieder Kraft für den restlichen Tag an der IB sammeln. Der Standort der IB Hochschule ist für solche Entspannungsmöglichkeiten bestens geeignet.

Profitiert man von der Präsenz oder ist es eher anstrengend? – Präsenz ist der wichtigste Baustein für mich in dem Studium, Gruppendynamiken und Synergien lassen sich am Bildschirm online kaum herstellen. Wir sind als Kurs eine feste Gemeinschaft geworden und haben uns auch schon oft gegenseitig motiviert – gerade da alle Studierenden berufsbegleitend das Studium absolvieren. Und auch unsere gemeinsamen Essensgestaltungen für das Hochschulwochenende wäre ohne Präsenz nicht möglich.

Vielen Dank Christina Pavin! Dieser Einblick zeigt uns eindrucksvoll, wie vielseitig, intensiv und bereichernd ein berufsbegleitendes Studium an der IB Hochschule sein kann – zwischen Onlinelehre, Präsenzphasen und persönlichen Entwicklungsschritten.